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Pflege der Eltern

Werden die Eltern Pflegefall, dann leistet zuerst die gesetzliche Pflegeversicherung. Diese Leistung ist nur als Grundversorgung gedacht und reicht bei in Anspruchnahme von Pflegehilfen nicht aus.
Trotz Verwendung der Rente der Eltern bleiben meist große Lücken (2.000 € bis 3.000 € monatlich). Dafür tritt vorerst das Sozialamt ein - und holt es sich von den Kindern wieder.
Nach Paragraf 1601 des Bürgerlichen Gesetzbuchs sind Verwandte ersten Grades zum Unterhalt verpflichtet.

§ 1601 BGB: Verwandte in gerader Linie sind verpflichtet, einander Unterhalt zu gewähren.
Verwandte in gerader Linie sind nach dem Gesetz Menschen, die voneinander abstammen. Dazu gehören sowohl leibliche Kinder und Enkel so wie Adoptivkinder.
Sofern die Eltern keine zusätzliche Pflegeversicherung haben, müssen Sie mit Ihrem Vermögen aufkommen. Denn Kindern müssen nur dann leisten, wenn bei den Eltern auch Bedürftigkeit besteht.
Die ARD Sendung PlusMinus vom 26. Juli 2011 zeigt reale Fälle
§ 1602 BGB: Unterhaltsberechtigt ist nur, wer außerstande ist, sich selbst zu unterhalten.
Wer den Unterhalt bezahlen soll, muss jedoch auch die Mittel haben.
§ 1603 BGB: Unterhaltspflichtig ist nicht, wer bei Berücksichtigung seiner sonstigen Verpflichtungen außerstande ist, ohne Gefährdung seines angemessenen Unterhalts den Unterhalt zu gewähren.

Fazit aber bleibt:
Kinder haften für den Unterhalt ihrer Eltern!
Was das im Detail bedeuten kann, lesen Sie unter "Wer bezahlt das?"

Selber pflegen oder pflegen lassen

In Pflegestufe I wird in den meisten Fällen eine häusliche Pflege bevorzugt, die die Angehörigen übernehmen. Die Belastung ist dabei schon sehr hoch, so dass man sich früher oder später doch für professionelle Hilfe entscheiden möchte. Aber auch diese kostet wieder Geld. Umso mehr lohnt es sich eine zusätzliche Pflegeversicherung für die Eltern abzuschließen, damit man sich wenigstens

Alles in einem Blick

Hier können Sie sich in einer kurzen Dokumentation über die Tatsachen der Finanzlage rund um die Pflege informieren.